Schwarzwild (Wildsau)

Wildschweinfell
Wildschweinfell

Schwarzwild (Jägersprache: Wildsau, Schwarzkittel)

Das Schwarzwild oder Wildsau stammt aus Thüringen und Bayern, das dort weidmännisch erlegt wird. Die Rohfelle (Schwarten) werden anschließend in einer Gerberei in Deutschland gegerbt. Dier erfolgt nach ca. 2-3 Tagen nach der Bejagung. Der Gerbprozess dauert zwischen 2,5 bis 3,5 Monate. Die Wildsauschwarte ist schwarz. Es kommt gelegentlich vor, dass rötliche und sogar weiß geschäkerte Schwarten dabei sind.

Die Maße betragen zwischen 100-150cm Länge und 80-120cm Breite. Die Haarlänge (Borsten) liegt zwischen 7 und 10cm Länge. Auf Grund des Ein- und Ausschusses, können sich im Fell Löcher befinden. Entstehen diese, werden diese vom Gerber direkt vernäht. Auf der Fellseite sind sie nicht mehr zu erkennen. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann sich jedes Fell von der Farbe (Naturfarbton), Zeichnung und Größe unterscheiden.

Auf einen Blick

– Felle aus Deutschland (Bayern und Thüringen)
– Waidgerechte Bejagung
– Schonende Alaungerbung

Das Wildschwein wird nach der Bejagung nach Trichinen (Parasitenbefall im Muskelgewebe) und Radioaktivität untersucht. Werden Trichinen oder eine zu hohe Radioaktivität (Grenzwert in Deutschland 600 Becquerel pro kg Fleisch) festgestellt, so muss das Wildbret der Tierkörperbeseitigung zugestellt werden. Diese Tests stellen sicher, dass die Wildsauschwarten völlig bedenkenlos in der Wohnung ausgelegt werden können.

Bitte beachten Sie, dass Schwarzwildschwarten nach dem Gerben nicht weich sind. Dies liegt an dem hohen Fettanteil in der Schwarte. Dies ist kein Fell zum Kuscheln und dient hauptsächlich der Dekoration.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Schreiben Sie uns einfach über unser Kontaktformular und wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen: Kontaktformular